Institut für Alternative Psychologie Schomattenstrasse 68 CH - 9630 Wattwil
Wahrnehmung «Erkenne dich selbst» Grenzen  der Wahrnehmung
Bewusstsein Das Bewusstsein kann ausgeweitet werden Bewusstsein in engen Grenzen
Intellekt Der Intellekt als Dompteur Stolperstein: Der Intellekt  ist eingebildet
Gedanken Der Kopf macht sehr viel Lärm Gedanken, wie Wolken am Himmel
Ego Ego-Manie Das Selbst sichert das Überleben

Wahrnehmung und Wahrheit

Es gibt eine Vielzahl von Hindernissen, die den Geist immer wieder aus der

Ruhe bringen und damit zu Leid führen. Diese lassen sich in die fünf

Hauptverursacher, die Kleshas (Sanskrit: kleśa, Leiden), einteilen. Dabei

handelt es sich um grundlegende, tief sitzende Kräfte – allesamt mensch-

liche Tendenzen, die sich wie ein Schleier über die Wahrnehmung legen

und das gesamte Denken und Handeln beeinflussen. Solche Widerstände

im Geist verhindern klares Sehen und damit den Weg in die Freiheit.

Verstärkt werden diese Schleier durch klandestine Komplizen, die unseren

eigenen Blick überziehen, uns als Konsumenten, politische, kulturelle oder

soziale Wesen verführend entmündigen.  Denn nur das Vertrauen in den

eigenen Wahrnehmungskompass macht uns zu selbstbestimmten und

selbstsicheren Wesen. Die Souveränität über das eigene Erkennungsver-

mögen gibt es allerdings weder zum Nulltarif noch durch einen Mausklick.

Sie ist mit Anstrengung und aufwändiger Übung verbunden.  Aus dem

Fundus alt-indischer, vedischer Philosophien lassen sich entsprechende

Übungsfelder erarbeiten. Damit eröffnen sich mögliche Wege, hin zu mehr

Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Es ist nicht Gott gegeben, dass wir

uns ohnmächtig fühlen müssen ob der aufsässigen Silicon Valley-,

Digitalisierungs- und Innovationsmantras. Nur mit «Gegenprojekten»,

fussend auf dem eigenen Potential, gewinnen wir Freiheit, Abwehrkraft,

Zuversicht und genuine Lebensfreude (zurück).

Aktuell Informations-Pandemie Gerade in Krisenzeiten haben Medien eine besondere Verantwortung. Aber: Im Zusammenhang mit Covid-19 sind viele Medien überfordert, informieren   auch deshalb unvollständig und/oder zuweilen plakativ entlang weniger, gängiger Vorgaben von Seiten der Po- litik und von ihr eingebundener Exper- ten. Es fehlen Ressourcen und Kapa- zitäten für eine dringend erforderliche, Übersicht verschaffende, Ausweitung des Blicks. Die vertrauten Zeitungen und Kanäle mutieren das für uns un- sichtbare Virus wie unter einem Brenn- glas immer mehr in einen monströsen Gross- und Flächenbrand. Und: Sollte dennoch ein kecker Keimling sich in der verbrannten Einöde Bahn brechen wollen, er würde als Verschwörer in der umliegenden heissen Asche er- stickt. Freiheiten an der Rollleine und unsere Angst Die meisten Menschen sind gefangen in einer Mehrfachzange des Geldver- dienens, Arbeitens, Wohnens, Konsu- mierens, Freizeit-Vergnügens … Das gemeinsame,elastische Gummiband für fast alle Lebensbereiche ist dabei das Geld, an dem wir festgemacht sind. Wäre es eine Eisenkette, wir hätten längst versucht, uns zu befrei- en. Die Elastizität der Fessel aber täuscht Freiheit vor, ähnlich dem Hund an der Rollleine. Dass wir uns diese Leinen mit unserem eigenen Geld erstehen, macht sie zusätzlich attraktiv und unverdächtig. Schaut man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul, so erst recht nicht einem troyanischen Pferd, für welches wir selbst Erwerbs- arbeit erbracht haben. So gesehen gönnen wir uns, (müssen wir uns),   psychogisch verstanden  unsere Unfreiheiten (gönnen). Es mag sinvvoll und heilsam sein herauszufinden, wer uns denn an der Rollleine führt. Allerdings dürften wir damit bald überfordet sein. Zudem verstricken wir uns dadurch wohl nur noch mehr im Dickicht eines zähflüs- sigen Systems aus Zwängen und Rechthaberei. Was Not tut, ist viel- mehr eine Suche nach in uns selbst brach liegenden Kraftquellen. Ganz beiläufig stärkt die dadurch empfun- dene Zuversicht und neu entdeckte mentale Souveränität das Immun- system. Angst greift uns innerlich an. Angst ist nur von Innen heraus durch uns überwindbar. Wir besitzen dieses Potential. Es biedert sich aber nicht enfach an.
Strategie Die «Schulung» von Bewusstsein und Wahr- nehmung wirkt auf das Befinden ein, beeinflusst letztlich bspw. die Resistenz gegenüber Krankheiten und hilft in privaten und gesellschaftlich-politischen Schieflagen.
Corona-Update
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Bewusstsein Das Bewusstsein kann ausgeweitet werden Bewusstsein in engen Grenzen
Intellekt Der Intellekt als Dompteur Stolperstein: Der Intellekt  ist eingebildet
Gedanken Der Kopf macht sehr viel Lärm Gedanken, wie Wolken am Himmel
Ego Ego-Manie Das Selbst sichert das Überleben

Wahrnehmung und Wahrheit

Es gibt eine Vielzahl von Hindernissen,

die den Geist immer wieder aus der Ruhe

bringen und damit zu Leid führen. Diese

lassen sich in die fünf Hauptverursacher,

die Kleshas (Sanskrit: kleśa, Leiden), ein-

teilen. Dabei handelt es sich um grundle-

gende, tief sitzende Kräfte – allesamt

menschliche Tendenzen, die sich wie ein

Schleier über die Wahrnehmung legen

und das gesamte Denken und Handeln

beeinflussen. Solche Widerstände

im Geist verhindern klares Sehen und

damit den Weg in die Freiheit.

Verstärkt werden diese Schleier durch

klandestine Komplizen, die unseren

eigenen Blick überziehen, uns als Konsu-

menten, politische, kulturelle oder soziale

Wesen verführend entmündigen.  Denn

nur das Vertrauen in den eigenen Wahr-

nehmungskompass macht uns zu selbst-

bestimmten und selbstsicheren Wesen.

Die Souveränität über das eigene

Erkennungsvermögen gibt es allerdings

weder zum Nulltarif noch durch einen

Mausklick. Sie ist mit Anstrengung und

aufwändiger Übung verbunden.  Aus dem

Fundus alt-indischer, vedischer Philoso-

phien lassen sich entsprechende Übungs-

felder erarbeiten. Damit eröffnen sich

mögliche Wege, hin zu mehr Eigenstän-

digkeit und Unabhängigkeit. Es ist nicht

Gott gegeben, dass wir uns ohnmächtig

fühlen müssen ob der aufsässigen Silicon

Valley-, Digitalisierungs- und Innovations-

mantras. Nur mit «Gegenprojekten»,

fussend auf dem eigenen Potential, gewin-

nen wir Freiheit, Abwehrkraft, Zuversicht

und genuine Lebensfreude (zurück).

Aktuell Informations-Pandemie Gerade in Krisenzeiten haben Medien eine besondere Verantwortung. Aber: Im Zusammenhang mit Covid-19 sind viele Medien überfordert, informieren   auch deshalb unvollständig und/oder zuweilen plakativ entlang weniger, gängiger Vorgaben von Seiten der Politik und von ihr eingebundener Experten. Es fehlen Ressourcen und Kapazitäten für eine dringend erforder- liche, Übersicht verschaffende, Aus- weitung des Blicks. Die vertrauten Zeitungen und Kanäle mutieren das für uns unsichtbare Virus wie unter einem Brennglas immer mehr in einen monströsen Gross- und Flächenbrand. Und: Sollte dennoch ein kecker Keimling sich in der verbrannten Einöde Bahn brechen wollen, er würde als Verschwörer in der umliegenden heissen Asche erstickt. Freiheiten an der Rollleine und unsere Angst Die meisten Menschen sind gefangen in einer Mehrfachzange des Geldver- dienens, Arbeitens, Wohnens, Konsu- mierens, Freizeit-Vergnügens … Das gemeinsame, elastische Gummiband für fast alle Lebensbereiche ist dabei das Geld, an dem wir festgemacht sind. Wäre es eine Eisenkette, wir hätten längst versucht, uns zu befrei- en. Die Elastizität der Fessel aber täuscht Freiheit vor, ähnlich dem Hund an der Rollleine. Dass wir uns diese Leinen mit unserem eigenen Geld erstehen, macht sie zusätzlich attraktiv und unverdächtig. Schaut man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul, so erst recht nicht einem troyanischen Pferd, für welches wir selbst Erwerbs- arbeit erbracht haben. So gesehen gönnen wir uns, (müssen wir uns), psychogisch verstanden  unsere Unfreiheiten (gönnen). Es mag sinvvoll und heilsam sein herauszufinden, wer uns denn an der Rollleine führt. Allerdings dürften wir damit bald überfordet sein. Zudem verstricken wir uns dadurch wohl nur noch mehr im Dickicht eines zähflüs- sigen Systems aus Zwängen und Rechthaberei. Was Not tut, ist viel- mehr eine Suche nach in uns selbst brach liegenden Kraftquellen. Ganz beiläufig stärkt die dadurch empfun- dene Zuversicht und neu entdeckte mentale Souveränität das Immun- system. Angst greift uns innerlich an. Angst ist nur von Innen heraus durch uns überwindbar. Wir besitzen dieses Potential. Es biedert sich aber nicht enfach an.
Strategie Die «Schulung» von Bewusstsein und Wahr- nehmung wirkt auf das Befinden ein, beeinflusst letztlich bspw. die Resistenz gegenüber Krankheiten und hilft in privaten und gesellschaftlich-politischen Schieflagen.
Wahrnehmung Intellekt Bewusstsein Gedanken Ego Strategie
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