Gedanken

Der Kopf macht sehr viel Lärm

Das dauernde Surren unserer Sinne, Gedanken und Gefühle macht uns taub für die Stille des blossen Seins. Warum nicht einfach schauen, ohne zu werten? Warum nicht einfach hören, ohne zu interpretieren? Manisch und automatisch produzieren wir unsere Meinungen und Ideen, Folgerungen und Vermutungen. Und zudem sind es meist die immer gleichen Schablonen in stümperhaften Variationen. Der dauernde Lärm der Überlegungen und Emotionen macht mit der Zeit krank. Dass wir die Stille nicht einmal mehr erkennen, lässt uns die leisen Töne vergessen. Wenn wir eine Pflanze nicht mehr anschauen können, ohne sie in Kriterien von Farbe, Gattung oder Preis zu unseren Gunsten zu vereinnahmen – wie sollten wir andern Wesen vorurteilsfrei begegnen können? Das Wissen in unseren Köpfen hat gleichzeitig Kategorien und Schubladen produziert. Alles und Jedes hat irgend wohin hineinzupassen. Wie wollen wir, dermassen durchstrukturiert, das Wunder des Lebens und seine Sinnhaftigkeit erspüren?

Gedanken,

wie Wolken am Himmel

Gedanken und Gefühle lassen sich als das erkennen, was sie im Grunde sind: die servilen und hyperventilierenden Gefährten unseres Egos. Eine Einsicht mit enormem präventivem Potential. Wir müssen nicht erst zusammenbrechen oder uns in Verzweiflung verweigern, wenn sorgenvolle Gedanken uns quälen, Emotionen uns zermürben. «Lass den Gedanken freien Lauf wie einer Taube, die mitten auf dem endlosen Ozean von einem Schiff fliegen gelassen wird. Denn so wie die Taube keinen Ort findet, an dem sie landen könnte, und zum Schiff zurückkehren muss, so können die Gedanken nirgendwo anders hingehen, als an ihren Ursprungsort zurückzukehren.»   (Maitripa, Mahamudra-Meister)
Institut für Alternative Psychologie Schomattenstrasse 68 CH - 9630 Wattwil
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Der Kopf macht sehr viel Lärm

Das dauernde Surren unserer Sinne, Gedanken und Gefühle macht uns taub für die Stille des blossen Seins. Warum nicht einfach schauen, ohne zu werten? Warum nicht einfach hören, ohne zu interpretieren? Manisch und automatisch produzieren wir unsere Meinungen und Ideen, Folgerungen und Vermutungen. Und zudem sind es meist die immer gleichen Schablonen in stümper- haften Variationen. Der dauernde Lärm der Überlegungen und Emotionen macht mit der Zeit krank. Dass wir die Stille nicht einmal mehr erkennen, lässt uns die leisen Töne vergessen. Wenn wir eine Pflanze nicht mehr anschauen können, ohne sie in Kriterien von Farbe, Gattung oder Preis zu unseren Gunsten zu vereinnahmen – wie sollten wir andern Wesen vorurteilsfrei begegnen können? Das Wissen in unseren Köpfen hat gleichzeitig Kategorien und Schubladen produziert. Alles und Jedes hat irgend wohin hineinzupassen. Wie wollen wir, dermassen durchstrukturiert, das Wunder des Lebens und seine Sinnhaftigkeit erspüren?

Gedanken,

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Gedanken und Gefühle lassen sich als das erkennen, was sie im Grunde sind: die servilen und hyperventilierenden Gefährten unseres Egos. Eine Einsicht mit enormem präventivem Potential. Wir müssen nicht erst zusammenbrechen oder uns in Verzweiflung verweigern, wenn sorgenvolle Gedanken uns quälen, Emotionen uns zermürben. «Lass den Gedanken freien Lauf wie einer Taube, die mitten auf dem endlosen Ozean von einem Schiff fliegen gelassen wird. Denn so wie die Taube keinen Ort findet, an dem sie landen könnte, und zum Schiff zurückkehren muss, so können die Gedanken nirgendwo anders hingehen, als an ihren Ursprungsort zurückzukehren.»   (Maitripa, Mahamudra-Meister)
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